Wachs entkeimen

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    • Peter51 wrote:

      Aber Ro-Bee hat uns gezeigt, wie es ein Praktiker macht, wenn es um keine großen Mengen geht
      Ja sicher, habe eine 10l und einen 30l Topf. Für meinen Wachskreislauf ist das mehr als ausreichend. Investieren würde ich erstmal in die Wachsgewinnung. Leider ist eine Wachsschleuder ein bischen teuer, für mich allein. Da wird ein Bastler gefragt sein.

      LG,
      Thomas
    • wolfgang.s wrote:

      Bei Fremdwachs ist es sicher zu empfehlen, jedoch hier geht es um das eigene Wachs und da sollte man schon wissen ob was an Faulbrutsporen vorhanden ist.
      Da es sich um Sporen handelt, kann man getrost davon ausgehen, das sie überall vorhanden sind. Aber meist nur in sehr kleinen Mengen. Durch stetiges einschmelzen der Waben und wiederverarbeiten zu Mittelwänden werden diese Sporen akkumuliert. Der Klassiker ist der fremde Schwarm, welcher auf 10 neue Mittelwände gesetzt wird, und plötzlich ist die Faulbrut da. Warre berichtete, das mit dem Beginn der Mittelwände, auch der Beginn der großen Probleme mit der Faulbrut einherging. Heute nicht mehr so verwunderlich, da man heute weis, das die Faulbrut von Sporen kommt, und man mit dem Entkeimen des Wachses, als auch mit der Herkunft von gesunden Völkern, dieses Problem reduzieren kann. Aber auch bei der Verwendung des eigenen Wachses, verbunden mit der Langlebigkeit der Sporen, könnte sich ein Aha-Erlebnis nach Jahrzehnten ohne Probleme einstellen.
      mfg stefanzo

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    • stefanzo wrote:

      wolfgang.s wrote:

      Bei Fremdwachs ist es sicher zu empfehlen, jedoch hier geht es um das eigene Wachs und da sollte man schon wissen ob was an Faulbrutsporen vorhanden ist.
      Da es sich um Sporen handelt, kann man getrost davon ausgehen, das sie überall vorhanden sind. Aber meist nur in sehr kleinen Mengen. Durch stetiges einschmelzen der Waben und wiederverarbeiten zu Mittelwänden werden diese Sporen akkumuliert. Der Klassiker ist der fremde Schwarm, welcher auf 10 neue Mittelwände gesetzt wird, und plötzlich ist die Faulbrut da. Warre berichtete, das mit dem Beginn der Mittelwände, auch der Beginn der großen Probleme mit der Faulbrut einherging. Heute nicht mehr so verwunderlich, da man heute weiß, das die Faulbrut von Sporen kommt, und man mit dem Entkeimen des Wachses, als auch mit der Herkunft von gesunden Völkern, dieses Problem reduzieren kann. Aber auch bei der Verwendung des eigenen Wachses, verbunden mit der Langlebigkeit der Sporen, könnte sich ein Aha-Erlebnis nach Jahrzehnten ohne Probleme einstellen.mfg stefanzo

      Hallo Stefanzo,

      Faulbrut hat es schon immer gegeben und das vermehrte Auftreten dieser hängt nicht nur mit den MW selbst zusammen.
      Genau so sind die neuen Betriebsweisen durch Mobilbau, mangelnde Bauerneuerung, Zuchtfehler, Zuckerteig mit Fremdhonig, Unwissenheit und Geheimniskrämerei der Imker schuld an den Problemen und es gibt auch heute noch genug davon, trotz entkeimter WM .
      FB-Sporen können sich nur in einem erkrankten Volk vermehren, ansonst werden sie durch das ständige einschmelzen und bauen einen verdünnungs und ausschwemmefekt unterworfen.
      Ich entkeime mein Wachs schon über 10 Jahre nicht mehr und habe bei der heurigen Futterkranzprobe 6 negative und eine mit 2 KBE (1 bis 45 KBE ist gering positiv).
      Faulbrut ist kein Problem, aber so mancher Imker der sie am Leben hält.

      Grüße Wolfgang
    • stefanzo wrote:

      wolfgang.s wrote:

      Ich entkeime mein Wachs schon über 10 Jahre nicht mehr und habe bei der heurigen Futterkranzprobe 6 negative und eine mit 2 KBE (1 bis 45 KBE ist gering positiv).
      Akkumulierung, wie ich gesagt habe. Entkeimen oder ausscheiden. Der einfachste Weg ist und bleibt der Naturbau.mfg stefanzo
      Wo siehst du eine Problem? Die Dosis macht das Gift. Bei der Untersuchung wird Winterfutter-Honig in Brutnestnähe genommen, wo die Wahrscheinlichkeit Sporen zu finden am größten ist.
      Fals Bienenwachs das bessere Medium für die Sporen wäre, würde sicher dieses Untersucht, aber nach meinem Wissen werden die Maden über den sozialen Futteraustausch angesteckt. Ich wundere mich über so manchen Imker, der seine entkeimten MW zwischen älteren ausgebauten Waben ausbauen läst und bei Naturbau ist es auch nicht anders. Wie lange die wohl Keimfrei sind?
      Die beste FB Vorbeugung ist die totale Bauerneuerung und nicht das zizerlweise MW geben und genau so wäre die Vermehrung über K-Schwärme den Ablegern vor zu ziehen. Wird leider viel zu wenig gemacht, aber dafür das Gewissen mit entkeimten Wachs beruhigt.

      Grüße Wolfgang
    • stefanzo wrote:

      Die Startbelastung vom Wachs bei Naturbau ist null, die Startbelastung von nicht entkeimten Mittelwänden liegt bei null bis hundert. 0+40, oder 20+40, das ist dann eben die Dosis.
      mfg stefanzo
      Kann mich nicht erinnern jemals geschrieben zu haben, stark belastetes und Fremdwachs nicht zu entkeimen.Wenn ich meinen eigenen Status durch Futterkranzproben kenne brauche ich nicht zu entkeimen.
      Ich kenne meinen Startus.
      Stefanzo kennst du auch deinen? Wenn nicht, würde ich auch entkeimen!

      Grüße Wolfgang
    • stefanzo wrote:

      Entkeimen oder ausscheiden. Der einfachste Weg ist und bleibt der Naturbau.
      Das finde ich auch. Durch den Naturbau habe ich jetzt schon einen ordentlichen Überschuß und weil es nicht auszuschließen ist, daß ich mein Biowachs mal verkaufe, ist es zu entkeimen um mich abzusichern. Zumal es schönes, helles und frisches Wachs ist, aber auch von leider abgestorbenen Völkern. Und wer sagt denn, daß im Herbst nicht mehr als die Milbe eingetragen wird, wo überall Völker eingehen. Der Aufwand wird sich hoffentlich immer als überflüssig erweisen, aber bei einer positiven Futterkranzprobe wäre meiner Ansicht nach es eigentlich schon zu spät.
      LG,
      Thomas
    • Ro-Bee wrote:

      stefanzo wrote:

      Entkeimen oder ausscheiden. Der einfachste Weg ist und bleibt der Naturbau.
      Das finde ich auch. Durch den Naturbau habe ich jetzt schon einen ordentlichen Überschuß und weil es nicht auszuschließen ist, daß ich mein Biowachs mal verkaufe, ist es zu entkeimen um mich abzusichern. Zumal es schönes, helles und frisches Wachs ist, aber auch von leider abgestorbenen Völkern. Und wer sagt denn, daß im Herbst nicht mehr als die Milbe eingetragen wird, wo überall Völker eingehen. Der Aufwand wird sich hoffentlich immer als überflüssig erweisen, aber bei einer positiven Futterkranzprobe wäre meiner Ansicht nach es eigentlich schon zu spät.LG,
      Thomas
      Hallo Thomas,

      als Imker sollte man schon erkennen, ob ein Bienenvolk an FB eingegangen ist und weshalb soll die Futterkranzprobe zu spät kommen? Meine Wachsblöcke sind noch nicht in MW umgearbeitet, den Wachs habe ich genug.
      Natürlich wird auch das Wabenmaterial von eingegangenen Völkern eingeschmolzen, einmal Dampf und zweimal aufkochen da ist sicher alles tot außer Sporen und die machen mir bei meinen Befund kein Kopfzerbrechen.
      Ob MW oder Naturbau ist abgesehen von der Einstellung auch eine Standort und Wirtschaftlichkeitsfrage. Ich mache im Brutraum totale Bauerneuerung mit MW weil es die Bienen sicher weniger streßt und schneller geht.
      Wenn alle so viel Angst vor Keime haben und unseren Bienen keine Abwehr zu trauen, dann dürfte man so vieles nicht machen wie Wabenmaterial tauschen, ausgleichen, Bienendichte, usw.
      Das sind alles Handgriffe wo Keime so richtig schön verteilt werden, genau so bräuchte man für jedes Volk ein eigenes Beserl und der Stockmeißel müßte nach jedem Volk abgeflammt werden und die Einweghandschuhe tauschen nicht vergessen.

      Wer mit einer größeren Völkerzahl macht das wirklich ?

      Grüße Wolfgang
    • wolfgang.s wrote:

      als Imker sollte man schon erkennen, ob ein Bienenvolk an FB eingegangen ist und weshalb soll die Futterkranzprobe zu spät kommen?
      Hallo Wolfgang,
      dann bin ich halt ein schlechter Imker und als solcher wäre ich mäßig erfreut aufgrund der Probe den notwendigen Besuch vom Amtstierarzt zu erhalten, der dann aber hoffentlich keine klinishen Symptome feststellen würde. Dennoch wäre es eine entbehrliche Werbung, besonders wo jeder jeden kennt. Übrigens, im Zweifel schätze ich eine zweite, erfahrene Meinung, weil man bei den eigenen Völkern gerne das sieht, was man zu sehen hofft.
      Beim Wabentauschen bin ich bei dir und versuche sie am gleichen Stand zu halten und mit der Bienendichte ist zu leben. Da führt der Weg für mich wieder zum Entkeimen.

      LG,
      Thomas
    • Ro-Bee wrote:

      wolfgang.s wrote:

      als Imker sollte man schon erkennen, ob ein Bienenvolk an FB eingegangen ist und weshalb soll die Futterkranzprobe zu spät kommen?
      Hallo Wolfgang,dann bin ich halt ein schlechter Imker und als solcher wäre ich mäßig erfreut aufgrund der Probe den notwendigen Besuch vom Amtstierarzt zu erhalten, der dann aber hoffentlich keine klinishen Symptome feststellen würde. Dennoch wäre es eine entbehrliche Werbung, besonders wo jeder jeden kennt. Übrigens, im Zweifel schätze ich eine zweite, erfahrene Meinung, weil man bei den eigenen Völkern gerne das sieht, was man zu sehen hofft.
      Beim Wabentauschen bin ich bei dir und versuche sie am gleichen Stand zu halten und mit der Bienendichte ist zu leben. Da führt der Weg für mich wieder zum Entkeimen.

      LG,
      Thomas
      Hallo Thomas,

      heißt das, du machst keine Futterkranzprobe aus Angst vor einen Besuch vom Amtstierarzt ?
      Das ist sicher die falsche Einstellung, denn so kriegt mann das Problem, fals es eines gibt nie in den Griff,wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht und hadert.
      Ist das auch mit ein Grund, das du mit Naturbau arbeitest um den Druck von Aussen entgegen zu wirken ?
      Wie lange glaubst du, das eine entkeimte MW keimfrei ist, wenn es im Volk ein Problem gibt und du es im Anfangstadium nicht erkennen kannst ohne FK-Probe, den wenn du eine FB-Zelle finderst, ist die Versäuchung schon sehr weit fortgeschritten.

      Grüße Wolfgang
    • Lieber Wolfgang,

      Meine Antworten zu deinen Fragen: nein, nein, zumindest am Anfang ist sie es.
      Im übrigen habe ich nie gesagt, ich würde keine Futterkranzproben nehmen und untersuchen lassen, das ist eine Unterstellung, zumal die Untersuchung finanziell gefördert wird und bei verkauften Ablegern obligat scheint. Aber Vorbeuge und Kontrolle sind für mich zwei paar Schuhe.
      LG,
      Thomas
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