Sortenbezeichnung

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Sortenbezeichnung

      Bin gerade dabei neue Etiketten zu entwerfen und frage mich gerade ob ich überhaupt noch die Sorte draufschreiben soll.
      Muss ich da nicht eine Laboruntersuchungen machen lassen?
      Ich fülle meinen Honig in kleine 20kg Kübel und die Völker stehen auf verschiedensten Standorten,. müsste ich da jeden Kübel untersuchen lassen.
      Wie macht ihr das?

      :hmm:
    • conrad.at/de/voltcraft-lwt-02-…t-messstick-2-101139.html

      Habe mir dieses Messgerät gekauft zur bestimmung des Leitwertes. Der Messbereich geht bis 1999 µS/cm.

      Somit kann ich schon mal (außer der optischen, geschmacklichen Beurteilung) feststellen ob es sich um reinen Blütenhonig, Waldhonig oder einen Mischhonig handelt.

      Dazu noch ein Refraktometer zur Überprüfung des Wassergehaltes und die Sache ist für mich geritzt.

      Desweiteren werden auch Proben zur Überprüfung in das Labor gesendet, diese Teilnahme benötige ich für diverse Förderungen und gibt mir eine zusätzliche Sicherheit.

      Natürlich nehme ich auch an Honigprämierungen teil. Diese Urkunden machen nicht nur die Wände im Verarbeitungsraum schöner, sondern machen sich auch im Verkaufspreis bemerkbar und zu guter Letzt:

      Erfüllt mein Herz mit Freude und Stolz für die harte Arbeit im Bienenjahr !
      :biene LG Christoph :biene
    • verwende das selbe Messgerät. Mit etwas Übung erhält man gute Messergebnisse. Wenn man nicht gut schüttelt und schräg hält wird der Sensor durch die Lochbohrung schlecht mit der Lösung versorgt und man erhält bei jedem Messversuch einen anderen - unbrauchbaren - Wert.
      Wollte das Gerät schon zurückgeben, dann habe ich im Internet einen Artikel darüber gelesen wo der Schreiber erklärt dass sich bei dieser Ausführung eben gerne Luft im Bereich des Sensors hält und die Messung beeinflusst. Seither achte ich darauf diese gut rauszuschütteln und es funktioniert seither ganz gut...
      Liebe Grüße

      Abnormal
    • Gebirgsimker 1984 wrote:

      Somit kann ich schon mal (außer der optischen, geschmacklichen Beurteilung) feststellen ob es sich um reinen Blütenhonig, Waldhonig oder einen Mischhonig handelt
      ungefähr so ist es, wenn du jedoch Edelkastanienhonig hast, liegst du auch bei 1400µS und hast keinen Waldhonig, aber so genau sollte es ja doch nicht sein. Ein Rat von einem Experten und 1000MS immer als Blüte mit Wald bezeichnen und Sorte nur dann drauf schreiben, wenn durch Laboruntersuchung ein Anteil von über 80% der jeweiligen Sorte garantiert ist.
      Übrigen den Messbecher mit 100 ml Marke und destilliertes Wasser sowie eine Waage mit Anzeige kleiner 1g hast du noch vergessen, welche für die Bestimmung noch benötigt werden. Weiters ist noch sehr wichtig, dass die Kalibrierflüssigkeit, das Gerät und die zu prüfende Lösung annähernd gleiche Temperatur haben. Habe es selbst untersucht und gewaltige Unterschiede gemessen wenn dies nicht so war. Außerdem war nach dem Kalibrieren noch das Waschen und Abtrocknen lassen des Sensors ergebnisbeeinflussend, und da rede ich nicht von einigen µS.
      Mein Gerät war um ein paar € teurer, was jedoch an den Versandkosten bei Conrad lag, war jedoch auch unter 70€.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)
    • Gebirgsimker 1984 wrote:

      Kastanien, Linde, Raps, Sonnenblumen, Akazie etc. finden sich nicht an meinen Standorten.
      An meinen Standorten schon und ich bin , bis auf den Raps, welcher aber zum Glück die letzten beiden Jahre nicht gehonigt hat, recht glücklich darüber. Edelkastanie mit Wald ist der Renner. Super ist auch Akazie mit Sonnenblume (entsteht, wenn bei der Schleuderung nach der Akazie noch viel unverdeckelter Honig in den Waben ist und in den Beuten bleibt und sich dann mit Sonnenblume mischt), die feine Zitronennote mit Akazie ist bei meinen Kunden gut angekommen. Auskristallisiert ist der dann ganz fein und noch gut streichfähig.
      Der Lindenhonig liegt bei der Messung auch schon sehr hoch und wenn dann noch Edelkastanie dazu kommt, dann sogar schon über 800µS, jedoch vom Geschmack her unverwechselbar Linde.
      Sorte schreibe ich nicht aufs Etikett, jedoch erkläre ich den Kunden sehr wohl, woraus der Honig vermutlich besteht. Außerdem kann jeder Honig vor dem Kauf verkostet werden. Das Gespräch fördert den Verkauf.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)

      The post was edited 1 time, last by Peter51 ().