Honig kontra Zucker

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    • was meintest du eigentlich mit eingelagertem Winterfutter, ich dachte bei eingelagertem Winterfutter natürlich an das von den Bienen eingetragene Futter, den Honig und nicht das ihnen gereichte, welches sie invertieren.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)
    • Nur zwei Wochen im Jahr lagern die Bienen Zuckerwasser ein und invertieren es wie den Nektar und den Honigtau. Ich würe mich wundern, wenn beim Umtragen ein Unterschied gemacht werden würde und keine Enzyme zugegeben werden. Was mir fehlt sind alle die sekundären Planzenstoffe im Nektar, im Honig in Spuren vorhanden, die die Pflanzen nicht zum Wachsen sondern zur Vitalität brauchen, sie eben wie auch die Bienen und uns, wenn wir Honig essen, mit gesund erhalten. Aber das ist auch alles im Pollen drin und einmal ein Burger macht mich auch nicht gleich krank, nur noch fetter. Und wenn an die 35 Wochen im Jahr Nektar/Honigtau eingetragen wird, soll das wohl gesund genug sein. Und eine moderate Zuckerfütterung regt den Bautrieb und den Brutumfang noch mal unvergleichlich an. Ich meine, um die Jahreszeit geht das nicht anders.
      Wer sich Sorgen um die Gesundheit sseiner Völker macht, sollte meines Erachtens erstmal überlegen wie alt der Wabenbau ist. Usw, aber das ist ein anderes Thema.

      LG, Thomas
    • Bewirtschaftete Völker haben ein Recht auf genügend Winterfutter. Gibt es nicht genügend Honig, so muß man eben zufüttern. Ebenso haben sie ein Recht auf den von ihnen eingetragenen Honig. Eine Betriebsweise die jeden Tropfen Honig rausquetscht scheint mir nicht gerecht. So stellt sich mir weniger die Frage ob Zucker für die Bienen ungesund ist, sondern viel mehr die Frage ob ich mir einen zu großen Anteil genommen habe. Das Gleiche gilt auch für Wiesen, Wälder und Gärten. Wir sind nicht allein auf dieser Welt. Ich glaube, die meisten Imker arbeiten auch nach diesem Prinzip und sind keine Honigquetscher.
      mfg stefanzo
    • Nein, die Bienen werden abgehkehrt und mit zwei Honigwaben und 5l Zuckerwasser 3/2 mit den Baustreifen allein gelassen. Im Abstand von 7 Tagen weitere 5 Liter, wobei beim dritten mal geschaut werden kann ob das wirklich noch gänzlich notwendig ist. Dauert genau zwei Wochen. Später wird von mir nur im Notfall gefüttert, wenn im Sommer keine Tracht war und das Winterfutter im September aufgebraucht ist. Die 7 Tage Abstand sind wichtig, damit die Königin Zeit hat auf freien Waben ein schönes BN anzulegen. Darum ist zuviel Futter auch schlecht. Das ist mir diesmal passiert, weil unerwartet Tracht wie nie um die Zeit war. Die Natur und ich werdens richten.

      LG, Thomas