Jahreshauptversammlung des Österreichischen Buckfastzuchtverbandes

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    • Jahreshauptversammlung des Österreichischen Buckfastzuchtverbandes

      Im Zuge der
      Jahreshauptversammlung des Österreichischen Buckfastzuchtverbandes
      am Sonntag, den 10. Februar 2019, findet ab 10:30 Uhr ein Vortrag von

      Eugen Neuhauser "Betriebsweise im Zuchtbetrieb"statt.

      Eugen Neuhauser ist einer der renommiertesten Buckfastzüchter Europas und Belegstellenleiter von drei Hochgebirgsbelegstellen in Vorarlberg.

      Ab ca. 15 Uhr Kurzvortrag von Martin Buchegger "Zusammenhänge zwischen SMR, Recapping und Merkmalen der Leistungsprüfung"

      Martin Buchegger forscht zu diesem Themenkomplex für seine Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur in Wien.

      Eintritt frei, auch für Nichtmitglieder!
      Ort: Gasthof Zur Waldschänke, Roithenstrasse 2, 4600 Wels, waldschaenke.com

      Weitere Übernachtungsmöglichkeiten: Bildungshaus Schloss Puchberg, www.schlosspuchberg.at
      Die JHV beginnt um 9 Uhr!

      Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

      Der Vorstand des Österreichischen Buckfastzuchtverbandes
      "Der Imker ist nicht der Meister seiner Bienen sondern ihr Diener"

      :biene :biene :biene
    • ich schaue sicher vorbei, denn der Vortrag von Eugen Neuhauser interessiert mich extrem, weil ich hoffe einen Praxistyp zu bekommen, wie ich meine Zuchtmütter länger am Leben erhalten kann. Bisher war es bis auf eine Ausnahme (wo ich gerade noch im 4ten Jahr Larven bekam und die danach im Sommer still umgeweiselt wurde) immer so, wenn ich ganz sicher über ihre Qualität war, hatte ich sie gerade eine Saison zur Zucht zur Verfügung :( . Jemand der 3 Belegstellen mit unterschiedlichen Rassen betreibt hat hier sicher einiges im Köcher. Außerdem noch dazu Kostenlos. :)
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)
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      Wer war gestern beim Vortrag bzw. bei der Tagung dabei? Ich war nur bei dem ersten Vortrag von Eugen Neuhauser. Teilweise musste ich mich aber sehr anstrengen um ihm folgen zu können - die Akustik war nicht immer die Beste und er artikuliert teilweise nicht immer so gut :( Und anfänglich habe ich bei ihm auch nicht wirklich eine Struktur gefunden (liegt vielleicht aber auch an meinem noch geringeren Know-How das ich habe) How ever!

      Was ich verstanden habe ist, dass er meinte, dass das Bienenvolk im Februar unbedingt eingeengt werden/bleiben muss (bei Dadant auf maximal 6 Waben/Rähmchen) - und das dann auch so bleibt und man dem Volk nicht zuviel Brutraum geben sollte - da dies den Bienen sehr viel Energie kostet etc.. Das soll den Schwarmtrieb gemäß seiner Erfahrungswerte nicht wirklich erhöhen sondern im Gegenteil.

      Er setzt den Brutraum im Februar dann auch auf eine Honigzarge (Flachzarge wahrscheinlich), die über dem Winter auch als "Deckel" diente. Ich verstand auch, das er meinte, dass der Boden an sich, nur einen maximal 8cm breite Gitterfläche (also Varroaboden) haben soll - der Rest soll geschlossen sein. Durch das Aufsetzen des Brutraumes auf die Honigzarge (die sozusagen als Futterzarge dient), werden die Bienen anfänglich nicht nur gut mit Futter versorgt, sondern auch wird die Luftzirkulation durch die Rähmchengänge besser reguliert/gebremst.

      Das trifft natürlich alles jetzt auf Buckfast und Dadant zu. Habe ich das alles richtig verstanden oder gebe ich hier was Falsches wieder? Ich habe 3 Carnicavölker und 2 Buckfast. Würde mit der Buckfast mal "seine" Methode ausprobieren und auf Dadant wechseln (Diese Größe ist mittlerweile auch problemlos greifbar) um Erfahrungswerte zu sammeln.

      Habe ich sonst noch irgendetwas wichtiges versäumt?

      Danke für eine Antwort :)

      Jörg
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      ad Boden. Neuhauser hat da davon erzählt, dass er sich ein paar Dutzend von diesen Röhrenböden besorgt hat. Also kein Lochblech oder Gitter, sondern so Röhren wo dazwischen ein Spalt ist durch den die Bienen nicht können, die Varroa und der Dreck aber rausfällt. Diese Böden verursachen einen geringeren Luftzug wie bei Gitterböden, aber dennoch einen Luftzug. Diese freien Flächen zwischen den Röhren hat er sich ausgemessen und berechnet und das entsprach von der Fläche her in etwa 8cm. Gitter. Also deutlich weniger offene Fläche wie bei einem klassischen Gitterboden, dennoch ein permanenter Luftstrom. Er hat diese Böden nicht mehr ... Der leichte Luftstrom ist auch bei Gitterböden mit geschlossener Windel! Neuhauser meinte (wie auch Guth etc.) dass ein geschlossener Boden bei der Frühjahrsentwicklung deutlich besser ist, da in den Lagen in denen er bei der Auswinterung steht, immer Kälterückschläge früh im Jahr kommen und da verkühlt bei offenem Boden gelegentlich die Brut am unteren Teil der Bruträhmchen. Mit geschlossenem Boden brühten sie bis unten und nichts verkühlt. Und ja, er hat so riesige Völker, dass er diese mit 11 Dadant Brutraumrähmchen und 1 Honigraum als Aufsatz überwintert, im Kaltbau. Im Frühjahr (bei den Schwächeren im Herbst) gibt er den Honigaufsatz im Warmbau!! nach unten, darauf den Brutraum. Bei geschlossenen Böden wird dadurch der kalten Frühjahrswind durch das Flugloch gebremst. Bei Gitterböden der kalte Luftzug von unten reduziert. Also für ihn gibt es nur 12er Dadant modifiziert mit Dickwaben. Was er nicht dazu gesagt hat, aber Unterkante Rähmchen bis Unterkante Brutraumzarge ist bei 12er Dadant modifiziert 20mm. Höhe des Bodens ca. 25mm. Ergibt ca. 45mm. Also zwischen klassischem Hochboden und klassischem Flachboden.

      Das korrekte Schieden und damit die korrekte Völkerführung im Jahr, ist das Um und Auf!

      Ad seine Artikulation. Damit man halbwegs alles verstanden hat was er sagte, muss man sehr viel Erfahrung mit Dadant haben. Ihn zu hören ist gut für Einsteiger, damit man gleich mal weiß in welche Richtung es gehen sollte. Und selbst Fortgeschrittene nehmen bei seinen Vorträgen neues mit und lernen dazu. Und genau so soll ein Vortrag sein. Neuhauser ist eine Internationale Koryphäe. Zu ihm kommen Erwerbsimker aus der halben Welt um bei ihm zu lernen.

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    • Neu

      Genialer Vortrag gestern von Eugen Neuhauser! Da hätte man gute noch 5h Zuhören können Man muss sagen DAS HAT QUALITÄT wenn solche Leute Vorträge halten/Eingeladen werden - DANKE an Buckfast.at & der Buckfastgemeinschaft !!! Von diesem Niveau und solchen Persönlichkeiten die Vortragen kann man in vielen Vereinen leider nur träumen!!!! Auch alle anderen Vorträge waren kurz gesagt - TOP - solche Veranstaltungen besucht man einfach gerne
      "Der Imker ist nicht der Meister seiner Bienen sondern ihr Diener"

      :biene :biene :biene
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      noahnesha schrieb:

      Da hätte man gute noch 5h Zuhören können
      also aus meiner Sicht war der Vortrag lange genug, hätte nicht mehr aufnehmen können, war wirklich viel Information drin, mitschreiben und zuhören wirklich anstrengend für mich (hochdeutsch mit leichtem Vorradlberger Akzent braucht Konzentration). Aber sehr lehrreich.
      Aber auch die Vorstellung der Masterarbeit von Martin Buchegger "Zusammenhänge zwischen SMR, Recapping und Merkmalen der Leistungsprüfung" durch ihn selbst war wirklich sehr gut. Was mir gefallen hat, dass er gleich von Anfang an klar gestellt hat, dass er Carnicaimker ist. Dass er bei seiner Masterarbeit Spezialisten aus Kirchhain als Mentoren hatte hebt noch die Wichtigkeit des Ergebnisses. Schön war auch, dass alle Ergebnisse statistisch sauber dargestellt wurden, p-Werte und Standarderror waren schön zu sehen. Für erfreulich aber, dass doch an mehreren Seiten an dem Problem Varroa inzwischen intensiv gearbeitet wird.
      Alles in Allem ein erfolgreicher Tag.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)
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      Was ich gesehen habe saß auf der Fensterseite zumindest ein Tisch mit ZAC Mitgliedern (zumindest vermute ich, dass sie dort Mitglied sind). Ich wurde in den Pausen derart viel von Mitgliedern gefragt, dass ich es leider nie auf diese Seite des Saales bis zu diesem Tisch geschafft habe, auch nicht zu Mitgliedern auf dieser Seite. Sehr sehr Schade. Mit Eugen schaffte ich genau einen Satz zu wechseln. Aber bei dem bin ich eh im Sommer, da kann dann so manches nachgeholt werden.

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    • Neu

      Noch ein Wort von meiner Seite an den Veranstalter:

      Solltet ihr diese Veranstaltung nächstes Jahr wieder machen und es ist wieder im OÖ-Raum, und es ist ein Sonntag, dann kontaktiert mich vorher. Ich wohne vom diesmaligen Veranstaltungslokal 25 Minuten weg.

      1. Ich leihe euch dann was von meinem technischen Equipment aus. Ist kein Profiequipment, aber für solche Veranstaltungen reicht es alle mal. Es ist unbedingt notwendig, dass Referenten frei reden können. Ein Handmikro ist ziemlich behindernd (eigentlich ein No-Go in der heutigen Zeit) und wenn der Referent dann während des Redens seine Hände mal nach unten bewegt, bekommt man manch ein wichtiges Wort nicht mit. Daher sollte man unbedingt ein Headset benutzen! Da bleibt das Mikrofon immer gleich vor dem Mund, egal ob der Referent seinen Kopf dreht, sich bückt, was auch immer. Ich kann euch das Ganze auch einstellen und die Technik einrichten.

      2. Finde ich es Jammerschade, wenn Vorträge dieser Art nicht aufgenommen werden - zumindest Audio würde schon sehr viel nutzen! Das könnte ich dann auch machen. Oder habt ihr das eh gemacht? Wenn ja, dann wäre ich sehr an der Aufnahme interessiert.

      So viel von meiner Seite. Seht das als ein Angebot und NICHT als ein: "Ich weiß wie man es besser macht". SO oder ähnlich ist das von mir nicht gemeint!

      LG,

      Jörg