Umfrage Winterverluste 18/19

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    • So nachdem ich nun alle Völker gesehen habe bleibt es beim Verlust eines Volkes durch Mäuseschaden, somit 4%. Die Bergbienen schauen alle gut aus, sind heuer aber sehr deutlich hintennach in der Entwicklung(es liegt noch jede Menge Schnee). Auch der Nachschwarm Ende Juli hat es mit Naturbau im Rauchfangstock geschafft. Er wurde nach dem Einschlagen gefüttert und Ox bedampft ( mehrere Male im Herbst). Liebe Grüße Rudi

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    • Hallo,
      das Sonnenfenster heute habe ich für eine Kontrolle von Futter und Weiselrichtigkeit genutzt.
      Die guten Dinge zuerst, alle 30 sind noch da, Futtervorräte sind mehr als ausreichend, es ist diesmal auch nichts schimmelig.
      Aber ein Volk war weisellos, die neue Königin mit dem kleinen Ablegervolk wird hoffentlich angenommen. Die Stärken sind so lala bis recht gut. Es gibt schon an den Randwaben vom Brutnest viele Eier. Dumm war Völker auch im Wald zu überwintern, dort ist es kälter, feuchter und dunkler und mit dem Tannenhonig diesmal sind die unteren Rähmchenleisten zum Teil heftig verkotet. Die Waben selber schauen besser aus. Hier muß, wenn es wieder warm geworden ist, einiges getauscht werden. Anderswo gab es bis jetzt keine Probleme mit dem Futter.
      Zum Tannenhonig noch ein Wort, ich fand ihn wunderbar, die Kunden auch und er war bald ausverkauft. Nur bei der Honigprämierung hat er die goldene Himbeere errungen. Bei messbaren Werten makellos, erschien er sensorisch bescheiden, mit schlechter Farbe und Harmonie.

      LG, Thomas
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    • Danke Thomas fürs Bild!
      Ich gestehe so angesch.... Waben kenne ich nur von katastrophalen Problemvölkern. Bei uns gibt es keine Waldtracht. Ich könnte mir vorstellen, dass die Waben kaum besser aussehen als der Unterträger (reine Mutmaßung). Was soll man da noch tauschen/auswechseln? Mein strengster Metor wurde sagen:"sofort abschwefeln". Bitte mich nicht falsch verstehen!
      Ich würde gerne wissen ob dies öfters vorkommt, wenn die Völker mit Waldtracht "belastet" sind? Auch interessiert es mich, wie mit sowas umgegangen werden kann, wenns mal passiert ist. Anscheinend ist so eine Situation der Völksgesundheit nicht gerade dienlich. Wie kann man Waldtrachtgacke von bedenklicheren Darmerkrankungen (z.B. Nosema) unterscheiden?
      lg Michael
      Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär.
    • Ich habe das auch noch nie erlebt! Zum Glück sind nur 7 Völker dort.
      Die Waben sehen besser aus, und ich gehe davon aus, daß das Futter schuld ist, und keine infektiöse Nosema oder Ruhr im Spiel ist, Futterkranzproben sind auch alle negativ, weshalb abschwefeln in meinen Augen nicht angebracht ist. Diese Schlechtwetterphase gilt es abzuwarten, dann, ich schätze in zwei Wochen, kann ich mit Beginn der Blütensaison Böden, Zargen und unbebrütete Rähmchen tauschen und von den bebrüteten Waben abschneiden was sichtbar verunreinigt ist. Saubere Ersatzfutterwaben gibt es von anderen Ständen genug, die müssen dort ohnehin heraus. Verhindern werde ich das in Zukunft, in dem ich den Stand 100m nach oben verlege, wo der Schnee nicht lange liegen bleibt und die Sonne die Bienen heraus lockt. Zeichnet sich ein kaltes Frühjahr ab, werden alle übersiedeln. So eine Sanierung im Frühjahr habe ich aus anderen Gründen schon konsequent gemacht und die Völker waren dann um so besser.
      LG, Thomas
    • Sturmimker wrote:

      Ich würde gerne wissen ob dies öfters vorkommt, wenn die Völker mit Waldtracht "belastet" sind?
      Gott sei dank nicht, allerdings muß man darauf achten das die Bienen bei der Überwinterung auf Zuckerwasser überwintern und den Waldhonig erst später erreichen wenn zumindest zeitweise Flugwetter ist um abkoten zu können. Das erreicht man indem man die HR bis Trachtende belässt um die Brut nicht einzuschnürren. Durch spätes füttern wird die auslaufende Brut durch Zuckerwasser ersetzt.
      Bei TBE, noch dazu mit goßteils Naturbau müßte man unbedingt den HR mit ASG aufsetzen, da das Platzangebot noch geringer ist und erst nach Trachtende HR abnehmen und dann fertig füttern. Funktioniert natürlich auch bei Melitzidose.

      Grüße Wolfgang
    • 9 eingewintert und alle 9 leben und tragen Pollen ein. Aufgemacht hab ich noch nicht. Hat noch nicht gepasst. Immer wenn es warm genug gewesen wäre musste ich arbeiten. Schiede und neu gestrichene Zargen stehen bereit. Ich möchte heuer mit der Frühjahrsrevision auch gleich einige Zargen tauschen und diese dann auskochen und neu herrichten. Ebenso die Böden.
      Kaum Varroa. Keine Winterbehandlung gemacht. Mache immer (4 Jahre dabei) nur die 2x AS mit Liebig Dispenser. Da bin ich aber sehr genau. Habe noch kein Volk an die Varroa bzw. über den Winter verloren.
      Im Flugradius stehen meines Wissens keine anderen Völker. Das hilft sicher.
    • Ro-Bee wrote:

      Ich habe das auch noch nie erlebt! Zum Glück sind nur 7 Völker dort.
      Die Waben sehen besser aus, und ich gehe davon aus, daß das Futter schuld ist, und keine infektiöse Nosema oder Ruhr im
      Habe gestern auch durchgeschaut und auf einem Stand mit 13 Völkern ein Volk dabeigehabt das leider eine ähnliche Optik hat wie Ro-Bee - komplett angesch.... - Königin lebt, aber nur mehr mit einer handvoll Bienen?! Nachdem es nur ein Volk betroffen hat, gehe ich nicht unbedingt von Waldtracht aus - die wir generell letztes Jahr ja nicht hatten. Also wahrscheinlich abkehren die beste Methode?
    • Gehör leider nicht zu den Imkermeistern

      Muss heuer einen Ausfall von 16% hinnehmen
      4% Verdauungsprobleme auf Grund Melitracht
      4% ein typischer Varroschaden
      8% hatten Mitte November beim ersten Frost, massenhaft tote Bienen
      vor dem Flugloch sowie am Boden. Mir ist die Sache nicht klar
      aber laut Auskunft unserer Imkervertretung ist das kein Einzelfall.
      Ein Virus soll der Böse sein.