Umfrage Winterverluste 18/19

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    • Dorn Norbert wrote:

      @nickerlbien

      Wenn die Antwort so einfach ist, dann beantworte sie bitte :)
      Ich bin neugierig. Ich glaube die Frage ist äußerst schwer zu beantworten, wenn überhaupt.
      Es sei denn du verfügst über ganz neue Erkenntnisse :)

      Liebe Grüße
      Norbert
      Kauf dir ein Buch! Als Anfänger kannst du dieses sich gut brauchen. Es gibt sicher auch andere.

      Friedrich Pohl




      Bienenkrankheiten: Vorbeugung, Diagnose und Behandlung
    • haha, es geht wieder los...

      Leute - ganz cool bleiben. Der Norbert hat heute noch gar nix böses getan, nur indirekt angemerkt dass er, bzw die Natur höhere Verlustraten hat als viele hier im Forum. Ich übrigens auch, ca 15%.

      Wenn jemand kritische Fragen stellt und zum nachdenken anregt ist doch nix schlechtes drann. Nachdenken ist immer gut.
      Liebe Grüße

      Abnormal
    • Dorn Norbert wrote:

      Was ist ein typischer Varro schaden?
      Wie erkenne ich Verdauungsprobleme auf Grund von Melitracht. Wieso entstehen sie. Wie können sie verhindert werden.
      3/4 meiner Völker haben im Vorjahr bis Mitte September hinein Meli Honig eingetragen.
      Anfangs hat's sich diese Tracht ganz gut mit der totalen Brutentnahme ergänzt, aber es
      ist auch fester Honig in den Völkern verblieben. Aufgrund dieser Situation hätte mich eine
      größere Anzahl verkoteter Völker nicht überrascht, gekommen ist jedoch ganz anders.
      Die Talvölker hatten bis zum ersten Frost (Mitte November) Tracht vom Springkraut, Efeu
      und auch ein wenig Eintrag von den Nachfrüchten. Sie waren stark und haben z.T.
      noch über fünf Waben Brut gepflegt. Mit den ersten Minusgraden sind viele Bienen tot
      vor den Flugloch und in den Beuten gelegen. Hat man eine Handvoll dieser Bienen genauer angesehen, waren
      keine mit verkrüppelten Flügeln dabei, einige wenige haben den Rüssel herausgestreckt,
      waren leicht zusammengezogen und haben dadurch etwas kleiner gewirkt.
      Ich hab mehrmals hundert Bienen genauer betrachtet und dabei ganz selten eine Milbe
      gefunden. Auch der natürliche Abfall war bei diesen Völkern nicht hoch. In den Völkern gab es genug Futter, Reste von Brut auf 4-5 Waben.
      Bei diesen Bienen waren jedoch Milben und auch verkrüppDelte Flügel zu finden.
      Für mich ein Schadbild wie ich es noch nie hatte.

      Danke für Eure Rückmeldungen
      Sepp
    • BienenStefan wrote:

      Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil ich weniger/keinen Verlust habe?

      Dorn Norbert wrote:

      Wow :)

      Hut ab, vor den Imkermeistern.

      0 bis 5% Verlust. Wow!!!!!

      Besser, viel besser als die Natur.

      Gratulation :)

      Ist ja wirklich toll.
      Ja es ist wirklich toll wenn man seine Völker gut über den Winter bringt und ich habe dabei nicht einmal ein schlechtes Gewissen, denn so viel ich mich erinnere geht es ja auch darum und nicht wer murxt mehr Völker durch nichts tun ab.

      Grüße Wolfgang
    • Wenn der Fettkörper der Bienen geschädigt ist hat das Auswirkungen auf 9 Faktoren. Einer davon ist die Entgiftung. Das Gewebe des Fettkörpers bindet die Gifte. Ist er geschädigt, werden die Gifte an den gesamten Bienenkörper abgegeben. Es kommt zu einer langsamen Vergiftung.
      Milben ernähren sich vom Fettkörper, indem sie ein sog. Fressloch schaffen. Die Löcher befindet sich meist auf der linken Unterseite zwischen den Platten.
      Der herausragende Rüssel und der Zeitpunkt könnte auf eine derartige Vergiftung schließen.
    • Auch das Vitellogeninhormon könnte eine Rolle spielen. Es ist ausschlaggebend für die Langlebigkeit und wird im Fettkörper gebildet. Ist der Fettkörper geschädigt, sterben die Winterbienen frühzeitig.
      Die Verkrüppelungen sind wahrscheinlich auf eine Schädigung der Puppenentwicklung zurück zuführen. Die Milbe nimmt sich die Proteine und die Puppe kann sich nicht vollständig entwickeln.
      Wasserverlust und Störung der Osmoregulation könnten weitere Auswirkungen sein. Der osmotische Druck der Körperzellen kommt dabei aus dem Gleichgewicht.
      Es gibt wie geschrieben 9 Faktoren die auch alle gleichzeitig auftreten können. Eine Diagnose ist deshalb nicht so einfach zu erstellen.
    • Dorn Norbert wrote:

      Wenn der Fettkörper der Bienen geschädigt ist hat das Auswirkungen auf 9 Faktoren. Einer davon ist die Entgiftung. Das Gewebe des Fettkörpers bindet die Gifte. Ist er geschädigt, werden die Gifte an den gesamten Bienenkörper abgegeben. Es kommt zu einer langsamen Vergiftung.
      Milben ernähren sich vom Fettkörper, indem sie ein sog. Fressloch schaffen. Die Löcher befindet sich meist auf der linken Unterseite zwischen den Platten.
      Nach Deiner Theorie müssten sich dann die Milben als erstes vergiften ...

      vG
      Berthold
    • Guten Morgen
      Bzgl. Überwinterung auf Zuckerwasser:
      Es ist natürlich nicht gut für die Bienen.
      Die Honigüberwinterung bedarf aber einiger Voraussetzungen.
      Wie wir wissen, ist der Wachsdeckel diffusionsoffen. Bei entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit diffundiert das Wasser in den Honig.
      Eine gute Beute ist für die Überwinterung auf Eigenhonig Voraussetzung.
      Freudenstein war ja nicht der Erfinder der Zuckerfütterung, sonder er war wie sein Name "Zuckerapostel" bereits sagt, der Verbreiter der Zuckerfütterung. Sein Vater war Aktionär einer Zuckerfabrik ;-). Mehring, der es als einer der ersten mit Zucker versuchte, tat es auch nicht wegen einer besseren Überwinterung, sondern wegen der Produktion von Wachs, dass er für seine Mittelwände brauchte.

      :) Schönen Dienstag :) Alles Gute und viel Freude :)
    • Dorn Norbert wrote:

      Auch das Vitellogeninhormon könnte eine Rolle spielen. Es ist ausschlaggebend für die Langlebigkeit und wird im Fettkörper gebildet. Ist der Fettkörper geschädigt, sterben die Winterbienen frühzeitig.
      Die Verkrüppelungen sind wahrscheinlich auf eine Schädigung der Puppenentwicklung zurück zuführen. Die Milbe nimmt sich die Proteine und die Puppe kann sich nicht vollständig entwickeln.
      Wasserverlust und Störung der Osmoregulation könnten weitere Auswirkungen sein. Der osmotische Druck der Körperzellen kommt dabei aus dem Gleichgewicht.
      Es gibt wie geschrieben 9 Faktoren die auch alle gleichzeitig auftreten können. Eine Diagnose ist deshalb nicht so einfach zu erstellen.
      Hier besteht akuter Klärungsbedarf der Bedeutung von:
      - Vitellogenin
      - Juvenilhormon
      - zusammenhang mit Fettkörperbildung
      - Osmose !!
      - Fettkörper"schädigung"
      Auch wenn ich die Intention deiner Aussage meine zu Verstehen, einer fachlich genauen Betrachtung hält deine Erklärung leider in keiner Weise stand.
    • Dorn Norbert wrote:

      Bzgl. Überwinterung auf Zuckerwasser:
      Es ist natürlich nicht gut für die Bienen.
      Norbert da hast du natürlich vollkommen Recht, da aus deiner und auch meiner Sicht Ausfälle von vieleicht 50% in der Natur völlig normal sind und auch die Ursachen auch ohne Varroa viele Gründe haben können.
      Da ich aber Imker und kein Bienenmeister bin, bin ich bestrebt meine Völker vor den Wiedrigkeiten der Natur zu schützen und dazu gehört auch die Vermeidung, das sie auf Balaststoffreichen Waldhonig im Winter zu sitzen kommen.
      Mir ist schon klar, daß das dem natürlichen Winterausfall entgegen wirkt und deinem Naturbewußtsein wiederstrebt.
      Mich würde interessieren ob du auch das gießen mit Wasser im Gemüsegarten ablehnst, da es ja auch gegen die Natur ist und die Überlebensrate von Gemüse wesentlich erhöht.

      Grüße Wolfgang