Gute Biene böser Bauer

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    • naturschutzbund.at/newsreader-…fuer-bienen-stellung.html

      Hier die Stellungnahme des Nö Naturschutzbundes zur völlig innhaltsleeren und ergebnislosen PR Kampagne „Wir für Bienen“. Imagepolitur keine brauchbaren Ziele.
      Hundertausende € Steuergeld für null = 0 Substanz.
      So läuft das beim politischen verordneten Nicht-Naturschutz in Nö.
      Ich zitiere hier immer gerne aus einem Kabarettprogramm von Alfred Dorfer:
      “ Nicht das Erreichte zählt, das Erzählte reicht.“

      The post was edited 1 time, last by freeman ().

    • Hallo,
      es wird immer gerne behauptet, daß ohne Chemie nichts ginge. Es gibt aber wenige Bauern, die so sähen wie ich imkere, also amateurhaft, aus Naturverbundenheit, oder weil die Flächen ohnehin unrentabel sind, die das Gegenteil beweisen. Auch hier eine Minderheit. Nach einigen Jahren wird der Acker so zur brummenden Bienenweide. Und mir als Laie fällt an dem Korn nichts negatives auf und krieg von dem Brot nicht Durchfall. Mich würde sehr interessieren wie der Nettoertrag im Vergleich zur konventionellen LW ausfiele, wenn Kosten für Spritzmittel sowie zusätzlicher Traktorstunden auch berücksichtig wären. Aber wie ich bei meinen Bienen macht hier maximal der Bauer einen Reibach.
      Eine Antwort auf die Frage wäre in meinen Augen brisant, weil ein Bauer macht das, was rentabler ist.

      LG, Thomas
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    • Hallo, es ist verdammt schwierig für mich eine Zusammenfassung zu schreiben. Es waren doch fast 6 Stunden des Zuhörens, Entsetzt sein, viel Infos usw…Am Anfang hab ich mir noch ein paar Stichworte gemacht, dann kam das blanke Entsetzen Da kann man nicht mehr vom Bauern-baching sprechen, sondern nur mehr von Imker-baching. Denn wir sind schuld, dass die Landwirte nicht mehr ordentlich produzieren können, dass wir dafür gesorgt haben dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird. Und natürlich die NGO`s die dafür bezahlt werden, die Hetzkampagnen weiter voranzutreiben, die die Medien mit falschen Argumenten füttern und nur die Bienen gut dastehen lassen, den Bauern aber nur als Giftspritzer.
      Ich fang einfach mal an:
      Die Einleitenden Worte von Stefan Mandl waren sehr gut, kollegial, die Bauern und die Imker sind beide in der Landwirtschaft tätig, ein Miteinander kann und muss funktionieren, wir müssen am selben Strang ziehen…….
      Top Agrar hat folgenden Bericht dazu harausgegeben:
      topagrar.at/management-und-pol…nikation-11535076.html%2F

      Zu den Kartoffelbauern:
      Da gab es sogar etwas zu lachen: Die Vorsitzende Frau Kamptner erzählte, dass sie keine Probleme mit den Bienen habe, denn es hat sie auf den Erdäpfelfelder noch nie eine gestochen ………..
      Zu den Rübenbauer:
      Für Herr Karpfinger gibt es kein Insektensterben, schon gar nicht durch die Rübenbauer, und zukünftig werden wir nur mehr Zucker aus Übersee essen können, da es ohne Neonics nicht möglich ist, Rüben anzubauen. Ob sich das der Konsument so vorstellt- ausländischen Zucker ?
      Dass Neonics erst Schäden anrichtet wenn nach den Rüben etwas Blühendes gesät wird, das verneint er, das ist schlichtweg falsch.
      Zu den Notfallszulassungen:
      Es stellte sich heraus, dass Ö hier ein Beispiel und Vorreiter für das öffnen von Tür und Tor der Notfallzulassungen ist denn:
      Eigentlich dürfte man als Notfallzulassung gar keine Mittel zulassen die bereits verboten sind und die bereits eine reguläre Zulassung haben. Das ist ein Umgehen der Regeln. Im absoluten Notfall könnten nur Mittel kurzfristig ausgebracht werden, die kurz vor einer Zulassung stehen. Ö agiert hier gegen bestehenden EU-Recht und Andere werden es nachmachen.
      Zu den Politikern :
      Alle Parteien außer den Grünen wollen die Bauern unterstützen, Neonics und sonstiges wieder freigeben…..weil es sonst nicht funktionieren kann
      Hier stellte einer aus dem Publikum die Frage, ob es sich hier um politische Splittergruppen handle, da sie hier so ganz was anderes von sich geben, als ihre Parteivorsitzenden? Man vertraue darauf, dass das nicht nur leere Versprechen vor der EU-Wahl sind.

      Ganz allgemein: der Bienenhype entzieht dem Bauer die Lebensgerundlage. Es gibt genügend Insekten, man muss nur zu ihnen aufs Feld kommen, ein Insektensterben wird nur herbeigeredet.

      Auch mit den Biobauern muss man zusammenarbein, nicht nur mit den Imkern, wird zwischendurch immer wieder betont, aber man spürt in jeder Phase des Körpers, dass das nur so daher gesagt ist ...

      Eine bäuerliche Unterstützung bei Ertragsausfällen, wenn weniger produziert wird, dafür aber weniger gespritz wird usw. Forderungen vorallem der Grünen, Greenpeace und auch NGO`s damit sie selber aus der Abwärtsspirale durch den Druck der Lebensmittelindustrie herauskommen bzw. unabhängig davon eine Lebensgrundlage aufrechterhalten wird, das wird belächelt, eigentlich ist das gar nicht erwünscht.


      Traurig ist, dass die Imker nur als Alibi für diese Diskussision eingeladen wurden.
      ---------------
      Liebe Grüße Claudia

      The post was edited 3 times, last by quikly ().

    • quikly wrote:

      Hallo, es ist verdammt schwierig für mich eine Zusammenfassung zu schreiben. Es waren doch fast 6 Stunden des Zuhörens, Entsetzt sein, viel Infos usw…Am Anfang hab ich mir noch ein paar Stichworte gemacht, dann kam das blanke Entsetzen Da kann man nicht mehr vom Bauern-baching sprechen, sondern nur mehr von Imker-baching. Denn wir sind schuld, dass die Landwirte nicht mehr ordentlich produzieren können, dass wir dafür gesorgt haben dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird. Und natürlich die NGO`s die dafür bezahlt werden, die Hetzkampagnen weiter voranzutreiben, die die Medien mit falschen Argumenten füttern und nur die Bienen gut dastehen lassen, den Bauern aber nur als Giftspritzer.
      Ich fang einfach mal an:
      Die Einleitenden Worte von Stefan Mandl waren sehr gut, kollegial, die Bauern und die Imker sind beide in der Landwirtschaft tätig, ein Miteinander kann und muss funktionieren, wir müssen am selben Strang ziehen…….
      Top Agrar hat folgenden Bericht dazu harausgegeben:
      topagrar.at/management-und-pol…nikation-11535076.html%2F

      Zu den Kartoffelbauern:
      Da gab es sogar etwas zu lachen: Die Vorsitzende Frau Kamptner erzählte, dass sie keine Probleme mit den Bienen habe, denn es hat sie auf den Erdäpfelfelder noch nie eine gestochen ………..
      Zu den Rübenbauer:
      Für Herr Karpfinger gibt es kein Insektensterben, schon gar nicht durch die Rübenbauer, und zukünftig werden wir nur mehr Zucker aus Übersee essen können, da es ohne Neonics nicht möglich ist, Rüben anzubauen. Ob sich das der Konsument so vorstellt- ausländischen Zucker ?
      Dass Neonics erst Schäden anrichtet wenn nach den Rüben etwas blühenden gesät wird, das verneint er, das ist schlichtweg falsch.
      Zu den Notfallszulassungen:
      Es stellte sich heraus, dass Ö hier ein Beispiel und Vorreiter für das öffnen von Tür und Tor der Notfallzulassungen ist denn:
      Eigentlich dürfte man als Notfallzulassung gar keine Mittel zulassen die bereits verboten sind und die bereits eine reguläre Zulassung haben. Das ist ein Umgehen der Regeln. Im absoluten Notfall könnten nur Mittel kurzfristig ausgebracht werden, die kurz vor einer Zulassung stehen. Ö agiert hier gegen bestehenden EU-Recht und Andere werden es nachmachen.
      Zu den Politikern :
      Alle Parteien außer den Grünen wollen die Bauern unterstützen, Neonics und sonstiges wieder freigeben…..weil es sonst nicht funktionieren kann
      Hier stellte einer aus dem Publikum die Frage, ob es sich hier um politische Splittergruppen handle, da sie hier so ganz was anderes von sich geben, als ihre Parteivorsitzenden? Man vertraue darauf, dass das nicht nur leere Versprechen vor der EU-Wahl sind.

      Ganz allgemein: der Bienenhype entzieht dem Bauer die Lebensgerundlage. Es gibt genügend Insekten, man muss nur zu ihnen kommen, ein Insektensterben wird nur herbeigeredet.

      Auch mit den Biobauern muss man zusammenarbein, nicht nur mit den Imkern wird zwischendurch immer wieder betont, aber man spürt in jeder Phase des Körpers, dass das nur so daher gesagt ist ...
      Waren Die komplett der Realität entrückt?

      Das kann doch heutzutage jeder 50 jährige und älter für sich selber feststellen, nur in dem er/sie sich erinnert.

      Als ich Kind war, war die Breitenleerstrasse so dermassen mit toten Maikäfern übersäht das es auf dem Gehsteig geknirscht hat beim gehen.

      Es gab in den Gärten Schmetterlingssträucher die mit tausenden Schmetterlingen übersäht wären.

      Wir haben sie als Kinder gerne hochgeschreckt, weil es wunderschön war einen riesigen Schwarm Schmetterlinge zu sehen.



      WO/WANN GIBTS DAS HEUTE NOCH?!?!?!?!?


      Ganz im Gegenteil, heute ist kaum noch die Windschutzscheibe vom Auto mit Insekten verschmutzt, wenn ein Regenwetter heranzieht.


      :cursing: :thumbdown: :cursing: :thumbdown: :cursing: :thumbdown:


      Sorry aber bei soviel offenbar absichtlicher Ignoranz steigt mir die Galle hoch.

      Gottseidank das ich nicht dort war.
      EU = Europäische Umverteilungsorganisation (Umverteilung von Unten nach Oben)

      The post was edited 3 times, last by guenther ().

    • Ein Vortragender( ich weiss nicht genau wer das war) hat vorgerechnet wie viele Flächen es in Österreich als Gartenflächen, Kleingärtenflächen, Bauerngärten usw und kam zum Schluss, dass das ausreichend für das Überleben der Insekten ist.

      guenther wrote:

      Waren Die komplett der Realität entrückt?
      Irgendwie schon, deshalb war ich auch so entsetzt.

      Aber es wird schon so sein, dass jeder Bauer seine Erdäpflel und sein Gemüse im Bauerngarten setzt und den er ohne Giftspritzerei bearbeitet. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, dass sie das Andere selber essen.
      ---------------
      Liebe Grüße Claudia
    • quikly wrote:



      Aber es wird schon so sein, dass jeder Bauer seine Erdäpflel und sein Gemüse im Bauerngarten setzt und den er ohne Giftspritzerei bearbeitet. Denn ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, dass sie das Andere selber essen.
      "Darauf kannst du Gift nehmen" wir kaufen unsere Erdäpfel bei einem Weinbauern, der auf einem Hektar nur das anbaut was er selber braucht, bzw. in seinem Hofladen verkauft.
      EU = Europäische Umverteilungsorganisation (Umverteilung von Unten nach Oben)
    • Ich bewundere ja den Stefan Mandl in seiner Geduld und Ausdauer, alle unter einen Hut bringen zu wollen. Aber als dieser Abend vorbei war, hab ich mir eigentlich überlegt, jeden anzuzeigen, der Samstags Mittag bei Bienenflug mit einem Kanisister (Inhalt eigentlich egal) herumfährt und hinten etwas rauslässt. Denn eines haben sie auch immer wieder betont: sie halten sich an die Gebarauchsanweisungen.
      Dann kommt das aber: Aber sie werden blöd angeredet, wenn sie am Abend spritzen, so nach dem Motto: machst du etwas illegales, weil du in der Nacht fährst? Deshalb fährt man halt wieder unter Tags.
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      Liebe Grüße Claudia