Mein Bienenjahr 2019

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    • Mein Bienenjahr 2019

      Nachdem ich wie schon geschrieben aus gesundheitlichen Gründen mit Ende September 2018 keine Bienen mehr hatte, wurde mir eine überragende Erfahrung unter Imkerkollegen im Verein und speziell hier im Forum zuteil!!!
      Ich erhielt von vielen lieben Menschen eine Unterstützung in Form von Bienenvölkern. Viele konnte ich aus Gründen der Entfernung und auch Aufgrund der Unterschiede im Rähmchenformat nicht annehmen.
      Noch einmal meinen herzlichsten Dank für die lieben Angebote! hug
      Ich hatte ja schon 3 Völker mit Oktober 2018 bestellt, vom Imker mit dessen Bienen ich bereits 2013 meine Imkerlaufbahn gestartet hatte. Also bekannte Damen, irgendwie...

      Ein Volk bekam ich von einem Vereinskollegen dem ich bei seinem Start in die Imkerei unterstützt habe und noch immer fallweise unterstütze.

      3 Völker habe ich von einem Forumskameraden hier erhalten. Ich möcht unserem wolfgang.s dafür noch einmal in dieser Form herzlichst dafür danken!!!

      Anfang Mai 2019 konnte ich also wieder mit 7 Völker durchstarten und vor allem die Eigenschaften dieser Bienen beobachten.
      Diese Völker aus drei unterschiedlichen Regionen und vor allem verschiedenen Imkern haben mir ihre Eigenschaften sehr deutlich und mitunter schmerzlich gezeigt.

      Am meisten haben es mir die Damen vom Wolfgang angetan, seine wie er sagt "Landrasse"! Sie sind mittlerweile auf 6 hoffnungsvolle Völker für nächstes Jahr angewachsen. Vorerst war ich von seinen 4.9er und der sichtbaren "Größe" doch sehr überrascht.
      Vielleicht wird mich jetzt der Eine oder Andere :fight , aber ich habe die Damen auf meine 5,4er Mittelwände gesetzt. Ist halt mein Ding...
      Sie haben problemlos meine Mittelwände ausgebaut und sind mittlerweile nicht mehr von den Anderen zu unterscheiden. Selbst der Umzug vom großformatigen Rähmchen auf meine 2 zargige EHM-Flach Betriebsweise war für die Damen kein Stress und ihre Sanftmut hat sich keinesfalls geändert. Trotz der Teilung in Flugling und Brutling, dem sehr kalten Frühjahr und der folgenden Trockenheit konnte ich doch Honig ernten. Einzig ein Volk hat bei diesem doch sehr schwarmfördernden Wetterbedingungen heuer beschlossen sich zu teilen. Mit 12 bis 14 Tagen Durchsichtspanne sehr erfreulich!

      Die 3 gekauften Völker hatte ich doch schon etwas später bekommen, und das Wetter dazu hat mir die Frühjahrestracht versaut. Das ist bei uns die Haupttracht. Danach kommt eher Läpertracht. Aber die Linde war heuer wieder am honigen. Was den Honig etwas verwässert hat. Auch hier war meine Durchsicht eher risikofreudig bei 12 bis 14 Tagen. Und ein Volk war dann doch schon zu stark. Also noch ein Volk für das kommende Jahr mehr.

      Das Volk von meinem "Imkerpatenkind" war am "lustigsten"! Ich habe es früh bekommen, und es war stark aus dem Winter gegangen. Also habe ich sobald Drohnen geflogen sind geteilt. Schon allein dass ich sie auf meine Rähmchen bekomme. Also von EHM auf EHM-Flach und 2 Bruträume. Das war dann eine etwas langwierige Angelegenheit sie auf die kleineren Rähmchen zu bekommen. Interessant auch der sehr bunte Mix an Farben.
      Die Damen haben sich durch ein sehr hohes Schwarmvehalten ausgezeichnet. Trotz Teilung und ausreichend Raumgabe haben sie nach längerer Kälteperiode den erst besten Tag zum Schwärmen genutzt. Insgesamt hat der Flugling 2 x und der Brutling ein mal geschwärmt. Und immer an die selbe Stelle im Feuerdorn, jedesmal war ich zerkratzt als hätte ich mit einer Katze gerauft. Ich habe dann kurzerhand die KÖ´s mit einer Brutwabe aus den Völkern vom Wolfgang und den gekauften ersetzt. Sie haben rasch eine schöne Stockmutter heran gezogen und dann war Schluss mit der Schwärmerei.

      Meine Varroastrategie habe ich geändert. Ich habe die KÖ´s Mitte Juli durch ein Absperrgitter in die untere Brutzarge kaserniert und die Brut in der oberen Brutzarge auslaufen lassen. Damit musste ich nur beim unteren Brutraum TBE machen.
      Zudem habe ich mir den Sublimox gekauft und verzichte auf die ApiLife Var Streifen. TBE und verdampfen von OX als neue Behandlungsweise.
      Bienenhaus.jpgSublimox.jpg
      LG, Helmut

      honeyandmore.at/ :biene
    • Mario wrote:

      Heli wrote:

      Zudem habe ich mir den Sublimox gekauft und verzichte auf die ApiLife Var Streifen. TBE und verdampfen von OX als neue Behandlungsweise.
      1. Schön zu lesen, dass es dir wieder besser geht!2. Wie ist deine Erfahrung mit dem Sublimox, überlege mir auch einen zuzulegen.
      Servus Mario
      Danke, im Frühjahr hatte ich noch mit einer langwierigen Entzündung zu kämpfen, aber jetzt ist alles wieder gut.

      Also mit dem Sublimox bin ich super zufrieden. Sehr einfach in der Anwendung. Und die Bienen scheinen es gut zu vertragen. Ein kurzes Aufbrausen und das war es.
      Kommen mir danach sehr relaxed vor. Nach TBE flüssig füttern, 3:2 und 5 Liter. Danach erste Behandlung. Dann weiter auffüttern.
      Sieht bis jetzt gut aus. Tragen reichlich Pollen ein und sind sehr entspannt. Bis auf die Wespen, die trauen sich nicht mehr ran. Letztes Jahr war das anders, die haben den Bienen den Rest gegeben.
      Heuer kriegen sie ganz schön Prügel
      LG, Helmut

      honeyandmore.at/ :biene
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      freeman wrote:

      Es wird auch nicht gerade üppig gebrütet
      Sehe ich ein wenig optimistischer, weil hier bedeutet die Tracht eine permanente Reizfütterung, Bauketten überall. Die Völker brauchen die ganze Zarge und haben fast nur verdeckelte Brut auf 6 von 10 Waben. Wäre Mai würde ich aufsetzen. Da werden bald viele Bienen dazu kommen. Ende September beginne ich dann Milben zu zählen, nach der TBE im Sommer, und bei Bedarf ein AS-Tuch einzulegen. Vorher kommen noch die Propolisgitter raus. Das Umweiseln ist fast abgeschlossen, bisher wurden alle angenommen. Ein Volk war drohnenbrütig, mal sehen ob es sich erfängt.

      LG, Thomas
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      freeman wrote:

      Es ist jetzt bereits das zweite Jahr indem ich einen deutlichen Unterschied zwischen meinen Bergvölkern und denen in Wien bemerke. Schwesterköniginnen, praktisch gleiche Völkerführung und die Bergbienen sind deutlich stärker, eine Wabengasse mehr, größere Brutflächen. Vielleicht liegts an einer besseren Läppertracht im Sommer?
      Das war bei mir immer so.Weniger Honig und höhere Milbenbelastung hast du noch vergessen.
      ---------------
      Liebe Grüße Claudia
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      quikly wrote:

      freeman wrote:

      Es ist jetzt bereits das zweite Jahr indem ich einen deutlichen Unterschied zwischen meinen Bergvölkern und denen in Wien bemerke. Schwesterköniginnen, praktisch gleiche Völkerführung und die Bergbienen sind deutlich stärker, eine Wabengasse mehr, größere Brutflächen. Vielleicht liegts an einer besseren Läppertracht im Sommer?
      Das war bei mir immer so.Weniger Honig und höhere Milbenbelastung hast du noch vergessen.
      Ich dachte immer je höher desto weniger Milben :hmm: