Vor bzw Nachteile Hoherboden/Flachboden

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    • Ich hatte selten Völker die bisher in den Boden gebaut haben. Eines davon war letze Saison noch auf einer Zarge Ehm, die noch nicht voll bebrütet war und die wollten lieber nach unten, statt die leeren Wabe daneben zu benutzen. Einmalig Unterbau entfernt, dann die Woche drauf dasselbe, da hab ich ihnen eine Zarge mit Vorbaustreifen untergesetzt, und alle waren zufrieden.
      Da ich mit Asg imkere ist sollte der Drohnenbau und das Brutnest am Asg liegen, Unterbau gibts selten, Bausperre besitze ich nicht. Ein hoher Boden ist für meine Betriebsweise phasenweise notwendig, etwa um den ganzen Flugling reinzubringen.
    • Ro-Bee wrote:

      ist der hohe Boden verbaut mit Drohnenbau ist er nicht mehr hoch.
      Stimmt und er wird dann auch sauber gehalten.

      Ro-Bee wrote:

      Nebenbei bleibt auf diese Weise das BN unten und weg vom Honigraum, weil die Drohnebrut die Bienen unten bindet.
      Das einzige was die Brut in der warmen Jahreszeit unten hält ist ein ASG oder eine gute Tracht, denn ansonst ist die Brut zB bei der
      Fl-Zargenimkerei ohne ASG auf bis zu 4 Räume verzettelt.
      Da kommt viel Freude auf bei der S- Kontrolle, denn in mageren Jahren sind sie meist besonders schwarmlustig.
      Ich bevorzuge den Mobilbau und brauche auch im Boden keinen Stabilbau da dieser weder Bienenschonend und auch sonst nur hinderlich ist und unnötige Volkskraft verbraucht.

      Grüße Wolfgang
    • Sehe ich nicht alles so. Natürlich, eine gscheite Waldtracht drückt die Brut hinunter, dicker Oberträger und ein schöner Futterkranz helfen dabei auch. Nach der obstblüte ziehe ich BW, Ableger zur Schwarmveehinderung, dann bei Tracht erst nach der Saison im Juli. Ist keine Tracht mach ich nur Ableger und es ist eh alles wurscht.
      Ungeachtet dessen ist Brut maximal im dritten Raum und es muß nur gewartet werden bis sie im Juli ausläuft. Arbeitstechnisch für mich kein Aufwand, verstehe aber das die Zargen nicht ungeschaut entnommen werden können.
      Habe aber keine FZ sondern den ungeteilten Brutraum. Ich nehm gerne das Wachs und beim Ertrag muß ich nicht jammern. Habe noch nie verstanden, warum ein Jumbovolk auf sechs Waben eingesperrt wird, die brauchen mehr, wegen der Honigkränze, die „Aktivzone“, die in Notzeiten unverzichtbar sind. Über die brütet die Königin nicht gern solange unten Raum ist.
      Ist eine andere Denkweise und sicher nicht immer perfekt.

      LG, Thomas
    • Ro-Bee wrote:

      Sehe ich nicht alles so. Natürlich, eine gscheite Waldtracht drückt die Brut hinunter, dicker Oberträger und ein schöner Futterkranz helfen dabei auch. Nach der obstblüte ziehe ich BW, Ableger zur Schwarmveehinderung, dann bei Tracht erst nach der Saison im Juli. Ist keine Tracht mach ich nur Ableger und es ist eh alles wurscht.
      Ungeachtet dessen ist Brut maximal im dritten Raum und es muß nur gewartet werden bis sie im Juli ausläuft. Arbeitstechnisch für mich kein Aufwand, verstehe aber das die Zargen nicht ungeschaut entnommen werden können.
      Habe aber keine FZ sondern den ungeteilten Brutraum. Ich nehm gerne das Wachs und beim Ertrag muß ich nicht jammern. Habe noch nie verstanden, warum ein Jumbovolk auf sechs Waben eingesperrt wird, die brauchen mehr, wegen der Honigkränze, die „Aktivzone“, die in Notzeiten unverzichtbar sind. Über die brütet die Königin nicht gern solange unten Raum ist.
      Ist eine andere Denkweise und sicher nicht immer perfekt.

      LG, Thomas
      Soll ja keine Kritik an deiner Betriebsweise sein und wenn du deinen Mädels eine große Schar Buben gönnst wird es bei deinen Trachtverhältnissen nicht so ins Gewicht fallen.
      Ich mache es aus zwei Gründen nicht, ich habe deine Trachtverhältnisse nicht und bei der totalen Bauerneuerung und Brutentnahme würde ich bei meiner Völkerzahl sehr bald an meine Grenzen stoßen wenn ich den Mädels freien Lauf lassen würde.
      Deshalb ziehe ich für die Königin ein Korsett vor, den der Honig, der ansonst im Brutraum wäre ist eben in der ersten Flachzarge die bis zur Auffütterung und TBE immer auf den Völkern bleibt und dann geerntet werden kann und nicht im Kanal verschwindet .

      Grüße Wolfgang
    • wolfgang.s wrote:

      nicht im Kanal verschwindet
      Ist ein Argument, aber ich bin auch schon übergegangen am Rand FZ Rahmerl einzuhängen, falls die Brut ausläuft und Honig drin ist, wäre die zu schleudern und das Ohrwaschl darunter ist fürn Wachsschmelzer. So ist letztens auch nochmal was zusammengekommen. Bei den zentralen Waben ist dagegen wenig zu holen. Natürlich ist es ein Kompromiss so, und Kritik verdient man schon mal.

      wolfgang.s wrote:

      Trachtverhältnisse
      2019 war gut, 2020??

      LG, Thomas
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    • wolfgang.s wrote:

      ch persöhnlich glaube nicht das die Bienen am Boden einen Komposthaufen, der vieleicht auch noch dahin schimmelt brauchen, sondern er stört sie nicht so lange sie den Platz nicht brauchen und ihn auch nicht belaufen.
      Das in solchen Gemüll natürlich auch Organismen vorkommen die davon leben und diese abbauen ist klar, aber die Bienen würden diesen nicht beim Flugloch hinausbefördern wenn dieser gesundheitsfördernt wäre.
      Der Versuch spielt sich ja anders ab. Das Flugloch ist nicht auf Bodenbretthöhe, sondern auf halber Höhe der ersten FZ des BR. Die müssen - wie übrigens auch in der Baumhöhle - nicht auf den Boden.
      Wir werden sehen. Wenn sie es ausräumen, ist es auch recht. Das ewige Schimmelproblem ist ja aufgrund der viel zu hohen Luftfeuchtigkeit in unseren Beutensystemen so präsent.
      Lg
      Matthias


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      www.wiener-bezirksimkerei.at
      http://www.bee-coop.at
    • Wenn man MiniPlus mit rundem Flugloch (zB Fa. Janisch) überwintert, ist es ähnlich, das Flugloch ist etwas erhöht. Bin davon abgekommen, weil sie den Totenfall nicht so gut ausräumen können. Fa. Janisch bietet alternative Winterböden an.

      Und das "ewige Schimmelproblem" gibt es bei mir nicht - offener Gitterboden ... Man muss sich nicht dauernd im Kreis bewegen, Flugloch groß, Flugloch klein, Boden offen, Boden geschlossen ... Alles hat Vor- und Nachteile, das muss man halt für sich abwägen.

      vG
      Berthold
    • Benutzername wrote:

      Bin davon abgekommen, weil sie den Totenfall nicht so gut ausräumen können.
      Nein, das kann ich nicht bestätigen. Das was sie rausräumen wollen, räumen sie raus.

      Ro-Bee wrote:

      Wenn der Beutenkäfer mal da sein sollte können die Wanderlarven so wenigstens nicht die Beute verlassen.
      Dann ist sowieso viel anders.
      Lg
      Matthias


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    • Ist der Boden zu hoch, dann machen Bienen naturbau damit sie auf jede Wabe an jeder Stelle aufsteigen können. Nachteil wenn der Imker die Waben zur Schwarm Verhinderung durchsieht wird der ganze Naturbau zerrissen und das ist für Bienen und Imker ( Stiche) nicht sehr angenehm. Vorteil vom Niedrigen Boden , die Bienen müssen nicht unnötig bauen, das heißt für den Imker 5 kg mehr an Honig.
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    • Bienenpoint wrote:

      Nachteil wenn der Imker die Waben zur Schwarm Verhinderung durchsieht
      schön brav, so wie es in der Schule für Hobbyimker gelehrt wird und immer wieder darauf hinweisen, dass sie die beste Biene haben. Kein großer Berufsimker könnte sich dies leisten. Wenn also diese Tätigkeit nicht gemacht wird, ist es eigentlich egal, ob unter den Waben Naturbau ist, welcher meistens Drohnenbau ist.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)
    • ich würde heute auch keine hohen Böden mehr anschaffen (schon alleine aus Kostengründen), habe aber nur solche im Betrieb und auch kein Problem damit. Würde ich nochmal neu starten würde ich bei vielen Dingen aber die einfachste Variante wählen. "Böden" würde ich ganz weglassen und durch ein Brett mit Einflug-Schlitz ersetzen. Das ist in wenigen Minuten hergestellt und kostet fast nichts. Den Bienen ist´s auch wurscht.
      Liebe Grüße

      Abnormal

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