Schlechtes Bienenjahr 2021?

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      apis wrote:

      Hallo zusammen,

      Kann das Problem an einer zu großzügigen Honigraumgabe liegen?

      Lg Apis
      Allgemein ist es besser wenn die Bienen eng sitzen. Mehr als zwei FZ im Honigraum gibt es nicht. Mein Kreuz will das auch nicht, lieber schleudere ich während der Tracht falls alles voll ist, was aber lange nicht mehr der Fall war. Und beim Naturbau zwinge ich das Volk nach unten zu bauen.

      LG, Thomas
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      Peter51 wrote:

      . Selbst bei 16,5% gibt es bei mir schon Probleme beim Schleudern, dass der Honig nicht schnell genug aus der Schleuder fließt um kontinuierlich weiter zu arbeiten ohne dass die Rähmchen im Honig eintauchen.
      Jäger, Fischer und andere .... tut mir leid, aber so etwas habe ich noch nie gehört und ist mir auch noch nie passiert.

      apis wrote:

      Kann das Problem an einer zu großzügigen Honigraumgabe liegen?
      sicherlich

      Sturmimker wrote:

      Es gibt keine zu großzügige Honigraumgabe.
      Doch doch, bei schlechter Tracht

      Peter51 wrote:

      Nun ich gebe den Bienen den Raum, den sie meiner Meinung nach brauchen, um nicht zu schwärmen.
      Genau da beißt sich die Katze in den Schwanz, das Zauberwort heißt Tracht und wenn die fehlt nützen die HR auch nicht viel gegen das Schwärmen, zumindest bei meiner C Biene, aber der Honig wird verzettelt, MW nicht ausgebaut aber der Honig verlässt im Eilzugstempo die Schleuder und das Sieb, was aber dann die Kundschaft nicht freud wenn sie mehr Honig auf den Fingern haben als am Brot.

      apis wrote:

      nunja... im Hochgebirge bei extremen Wetterrückschlägen, kenn ich es, aber das war dann wohl ein Irrtum meinerseits...

      Da kannst auch mit "Schimmel" Probleme bekommen*... aber das glaubt mir jetz wohl keiner... bzw. will keiner "hören"
      Brauche ich nicht, denn ich weiß das es so ist, deshalb auch meine Beutenwahl.

      Ro-Bee wrote:

      Allgemein ist es besser wenn die Bienen eng sitzen.
      Für die Frühjahresentwicklung und der Honigqualität auf jeden Fall.


      Grüße Wolfgang
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      „Auf das Kreuz nehmen die Bienen da keine Rücksicht und Zwischenschleudern geht bei mir i. d. R. weder vom Wassergehalt her noch vom Arbeitsaufwand“

      Zwischenschleudern ist kein Problem!
      Bei guter anhaltender Waldtracht schleudere ich schon mal öfter. Es bedeutet nur zeitig aufzustehen und um 5:00 bei den Bienen zu sein, zügig zu Arbeiten bis ca 8:00 Uhr. Wenn der neu eingetragene Nektar beginnt aus den Waben zu Spritzen, sofort aufhören. Aber bis dahin sind die Honigräume schon am Hänger.
      Der Wassergehalt ist top, da die Bienen die Nacht über Zeit hatten den Nektar vom Vortag umzutragen und zu trocknen. Mittags kommen die honigfeuchten Waben zurück zu den Völkern, die dann sehr motiviert sammeln, weil die Vorräte weg sind. Eine gute Waldtracht schleudere ich alle zwei Wochen, weil ich auch nicht weit fahren muß.

      LG, Thomas
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      wolfgang.s wrote:

      Jäger, Fischer und andere .... tut mir leid, aber so etwas habe ich noch nie gehört und ist mir auch noch nie passiert.
      nun ich habe eine 4 Wabentangentialschleuder (Boden konisch), wenn der Honig nicht rasch genug abfließt, tauchen die Ohren der Rähmchen in den Honig ein, führt zu einer gewaltigen Abbremsung der Schleuder. Somit ist es für mich nicht ganz klar, wie dies bei Honig mit 15% oder niedriger (hatte ich noch nie), wie oft geschrieben, funktioniert. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich immer zeitig am Morgen ernte und nachmittags schleudere wo die Waben bereits etwas abgekühlt sind. Bei mir im Schleuderraum ist es eher kühl, aber Luftfeuchte etwa 45% weil der Trockner 24 Stunden vorher eingeschaltet wird.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)
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      Peter,
      Honig mit 15% Wassergehalt rinnt auch aus der Schleuder, aber deine scheint mir etwas unpraktisch zu sein. Zum Glück ist mein Schleuderraum trocken, die Honigreste in der Schleuder haben auch nach 14 Tagen keine Feuchtigkeit angezogen. Ich bin nur ein kleiner Häuslimker, aber wenn es darum geht Arbeit zu vermeiden oder zu erleichtern leiste ich mit zB eine gescheite 8-Waben Selbstendeschleuder, einen Enteckelungstisch dazu und so weiter.
      Da können sich meine Helfer verwirklichen und ich kann mich um die Bienen kümmern.

      LG, Thomas
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      wolfgang.s wrote:

      Peter mach dir eine Freude mit einer gescheiten Schleuder
      hast sicher recht, nun ich habe bereits gehandelt (nur hatte ich in den beiden letzten Jahren keinen so trockenen Honig mehr, das es eine Rolle spielte), aber keine neue Schleuder sondern beim Korb (eigentlich für größere Waben, Zander, konzipiert) ein Kippen der FZ-Waben verhindert, somit können die Ohren auch bei hohem Honigstand nicht mehr eintauchen. Die Schleuder hat für mich den Vorteil, sehr trockene Waben zu erzeugen und da ich oft selbst entdeckle, ist eine größere Schleuder auch nicht wirklich viel zeitsparender.
      GLG

      Peter

      ps.: Mir ist nur Sanftmut, Vitalität und Fleiß bei der Biene wichtig, und sonst nichts!!! äh: vielleicht noch Schwarmträgheit :)